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Brücke in den Wald

Bessere Raumluft

Gute Luft zum Atmen – drinnen und draußen.

Wir atmen jeden Tag rund 11.000 Liter Luft ein - etwa 90 Prozent davon in Innenräumen, weil wir uns dort die meiste Zeit aufhalten.


Ob diese Luft frisch oder verbraucht ist oder ob sie Schadstoffe enthält, bleibt lange unbemerkt – weil kaum jemand die Luftqualität misst.


Dabei beeinflusst Raumluft, wie gut wir denken, schlafen und uns fühlen.


Das Gute: Luftqualität lässt sich heute einfach sichtbar machen  und verbessern.

Warum fehlt uns das Wissen über die Luft, die wir in Innenräumen einatmen?

Wie frisch und gesund - oder wie schlecht - die Luftqualität in Innenräumen ist, wissen die meisten nicht. Man denkt auch selten darüber nach. Dafür fehlt schlicht das Bewusstsein, weil die zuständigen öffentlichen Stellen kaum darauf aufmerksam machen, obwohl es deren Aufgabe wäre.

Sucht man im Internet nach „Schlechte Luft im Büro“, „Luft zu Hause verbessern“ kommt man oft auf den Top-Tipp, dass man alle 2-3 Stunden Lüften sollte.

Man lüftet also nach Gefühl oder einer bestimmten Routine, nicht aber nach tatsächlichem Bedarf. Es fehlen klare Anhaltspunkte, wann ein Raum Frischluft braucht oder wann darüber hinaus auch HEPA-Luftreiniger eingesetzt werden sollten.

Ein solcher Anhaltspunkt ist Kohlendioxid (CO₂), das Menschen ausatmen und sich in schlecht gelüfteten Räumen ansammelt. Der CO₂-Wert zeigt als gut nachvollziehbarer Hinweis, wie viel verbrauchte Luft in einem Raum ist, die wieder eingeatmet werden muss. Kaum jemandem ist bewusst, dass man ausgeatmete Luft anderer Menschen unfreiwillig einatmet. Innenraumluft ist geteilte Luft.

Der CO₂-Wert lässt sich ebenso als Näherungswert betrachten, wie viele andere Schadstoffe - etwa Feinstaub - sich im Raum befinden könnten.

Die Folgen schlechter Luft in Innenräumen: weniger Konzentration und Produktivität, schlechterer Schlaf, MüdigkeitKopfschmerzen, verstärkte Allergien, chronische Beschwerden. Auch Infektionen können sich leichter verbreiten.

Für Trinkwasser und Lebensmittel gelten strenge Qualitätsstandards. Für Innenraumluft -  die wir tausendfach mehr konsumieren - gibt es solche Vorgaben in den meisten Ländern nicht. Nur wenige Staaten wie Frankreich, Belgien, Japan oder Kanada haben verbindliche Standards.

Das geringe Bewusstsein in der Bevölkerung ist kein Zufall; und das gilt auch für Unternehmen, die Verantwortung für Mitarbeitende oder Kund:innen tragen. Public Health behandelt das Thema Luftqualität in Innenräumen bisher nur unzureichend, entsprechend wird seine Bedeutung kaum kommuniziert.

Besonders relevant wird das dort, wo viele Menschen aus unterschiedlichen Haushalten die Luft miteinander teilen: in Schulen, Büros, Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern, Restaurants, Öffis, Konzerthallen und vielen anderen öffentlichen Räumen.

 

Ebenso sollte man zu Hause auf gute Luftqualität zu achten und auf Basis von selbst erhobenen Daten zu handeln.

Der Kohlendioxidgehalt der Raumluft lässt sich heute mit handelsüblichen CO₂-Messgeräten in Echtzeit messen. Daraus lassen sich informierte Entscheidungen ableiten: etwa, ob man in einem schlecht gelüfteten Restaurant bleibt oder lieber ein Lokal mit besserer Luftqualität wählt. Öffentlich einsehbare Luftqualitätsdaten in Innenräumen, wie die IndoorCO2Map (Indoor Air Pollution Map) sowie der eigene CO₂-Monitor helfen dabei, bewusste Entscheidungen zu treffen.


In den eigenen vier Wänden tragen wir immer selbst die Verantwortung.

In Schulen, Büros, Restaurants, Fitnessstudios, Kinos, Supermärkten, Öffis oder Gesundheitseinrichtungen gilt: Solange keine verbindlichen Regeln für Innenraumluft existieren, kümmern sich verantwortungsbewusste Personen und Unternehmen selbst darum: indem sie messen, ihr Verhalten anpassen und darüber hinaus aufmerksam machen, um so zur Verbesserung der Gesamtsituation beitragen.

Verantwortung kann man nur übernehmen, wenn Bewusstsein und Wissen vorhanden sind. Genau hier setzt besteluft an – indem wir das Thema Raumluftqualität sichtbar machen und Orientierung schaffen.

Wie kann man die Luft in Innenräumen verbessern?

Drei einfache Schritte helfen, die Luftqualität spürbar zu verbessern.

  1. Ein CO₂-Messgerät macht sichtbar, wann zu viel verbrauchte Luft in einem Raum ist.

  2. Dadurch weiß man, wann und wie viel gelüftet werden sollte, oder ob eine automatische Lüftungsanlage anders eingestellt werden muss.

  3. Zusätzlich unterstützen HEPA-Luftreiniger die Verbesserung der Raumluftqualität und filtern etwa Feinstaub, VOCs und Krankheitserreger aus der Luft.

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Schritt 1

Raumluftqualität messen 

Der CO₂-Gehalt zeigt an, wie gut oder schlecht ein Raum belüftet ist.

Mit jeder Ausatmung entsteht CO₂, das sich in Innenräumen ansammeln kann. Je dichter ein Raum belegt ist und je schlechter gelüftet wird, desto schneller steigt der Wert.

Frische Außenluft liegt bei rund 420 ppm CO₂.
Liegt der Wert in Innenräumen deutlich darüber, fehlt Frischluft.
Ab etwa 800 ppm sinken Konzentration, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit messbar.
Hohe CO₂-Werte bedeuten außerdem, dass ein Teil der Luft bereits ausgeatmet wurde und infektiöse Aerosole enthalten kann. Damit steigt das Infektionsrisiko.

 

CO₂ ist damit ein verlässlicher Indikator für den Belüftungsgrad eines Raumes.
Bei schlechter Lüftung können sich auch Schadstoffe wie Feinstaub oder VOCs leichter ansammeln.

Womit misst man Innenraumluft-Qualität?

 

1. CO₂-Messgeräte

Für die reine CO₂-Messung und zur Einschätzung des Lüftungsbedarfs.

Alltagstaugliche CO₂-Monitore machen Luftqualität in Echtzeit sichtbar.
Viele Geräte sind kompakt, handlich und funktionieren ohne Fachwissen – ideal für zu Hause, Büro, Schule oder Freizeitbereiche.

Besteluft stellt dafür einen ausführlichen Kaufguide für CO₂-Luftqualitätsmessgeräte bereit.

Empfehlung:


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2. Luftqualitätsmessgeräte mit mehreren Sensoren

Für CO₂ plus weitere Parameter wie Feinstaub oder volatile organische Verbindungen (VOCs)

Diese kompakten, einfach bedienbaren Raumluftsensoren zeigen mehrere Luftqualitätsfaktoren gleichzeitig an – hilfreich, wenn man die gesamte Innenraumluft im Blick haben möchte.

Durch technologische Fortschritte sind diese Geräte heute für den Alltag erschwinglich und ohne Fachwissen nutzbar.


Geräteempfehlungen:
 


Temperatur und Luftfeuchtigkeit messen alle Geräte.

Büro mit Aussicht

Schritt 2 

Belüften

Optimale Luftqualität erfordert ein durchdachtes Lüftungskonzept. Die Basis dafür sind die gemessenen CO2-Werte. Daraus entwickeln Sie Ihre individuelle Lüftungsstrategie, die zu Ihren Räumen und deren Nutzung passt.

 

Kontinuierliche Frischluftzufuhr ist dabei der Schlüssel, wenn viele Menschen (und Tiere) in einem Raum sind. 

 

Im Gegensatz zur üblichen Stoßlüftung vermeiden Sie damit die kritischen Luftqualitäts-Schwankungen. Dies wirkt sich direkt positiv auf das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit aller Anwesenden aus.

 

Automatische Lüftungs- und Filtersysteme (Raumlufttechnische Anlagen) bieten langfristig die effizienteste Lösung, insbesondere für öffentliche Räume, wo viele Menschen aus unterschiedlichen Haushalten zusammenkommen.


Trotz höherer Initialkosten ist der Return on Investment in Form von gesteigerter Produktivität, reduzierten Krankheitstage und höherer Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit meist innerhalb kurzer Zeit gegeben.

Drei schlanke Luftreiniger

Schritt 3

Luft reinigen

Luftreiniger entfernen Schadstoffe, Pollen und Feinstaub aus der Raumluft. Ein Teil dieser Belastungen gelangt von außen nach innen, zum Beispiel durch Verkehr, Industrie oder Heizungen. Andere entstehen direkt im Innenraum, etwa durch Kochen, Reinigungsmittel, Duftstoffe, Kerzen oder einfach dadurch, dass Menschen im Raum sind. Luftreiniger entfernen zudem infektiöse Aerosole, über die sich Krankheiten übertragen können.

Luftreiniger können jederzeit eingeschaltet werden - unabhängig von Jahreszeit oder Wetter. Sie filtern kontinuierlich die Raumluft und senken die Belastung durch Schadstoffe oder Aerosole.

Besonders wichtig werden Luftreiniger in Situationen, in denen Lüften nicht möglich oder nicht ausreichend ist: bei Sturm, extremer Hitze oder Kälte, hoher Außenluft-Feuchtigkeit, starker Luftverschmutzung draußen oder in Gebäuden ohne öffenbare Fenster. In solchen Fällen verbessern Luftreiniger die Luftqualität deutlich, weil sie Schadstoffe und Krankheitserreger entfernen. Den CO₂-Wert können sie jedoch nicht senken. Dafür braucht es weiterhin Frischluft.

Die technischen Anforderungen sind klar: HEPA-13 oder besser HEPA-14 Filter, mindestens sechs Luftwechsel pro Stunde und ein leiser Betrieb. Diese Kriterien entscheiden darüber, ob ein Gerät im Alltag wirklich geeignet ist.

Sehr gut geeignet und von besteluft getestet sind Luftreiniger von Trotec.

 

AirgoClean 250 E* eignet sich für kleinere Büros oder private Bereiche.
AirgoClean 350 E* ist in größeren Büros, Ordinationen, Restaurants oder Fitnessstudios hilfreich.


Grundsätzlich gilt: 

Je nach Raumgröße und Nutzung werden mehrere Geräte benötigt um einen 6 fachen Luftwechsel zu gewährleisten.

Die genannten Luftreiniger verfügen über praktische Vorfilter, die leicht zu reinigen sind. Sie schützen den HEPA-Filter, verlängern dessen Lebensdauer und reduzieren die laufenden Kosten.

besteluft - the air that we breathe and share indoors

Plattform für gesunde Luft – in Innenräumen und draußen.

Wissen, Tools & Strategien für bessere Luftqualität: CO₂-Messgeräte, Luftreiniger, Luftgütemessung.

Für alle, die Luftqualität verstehen und verbessern wollen – privat, beruflich oder gesellschaftlich.

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